Lieferantentransparenz
Lieferantenidentität, Materialherkunft und relevante Verarbeitungswege erfassen. Risikobasierte Sorgfaltsprüfungen und nachvollziehbare Belege sollen Kundenanforderungen unterstützen.
Nachhaltigkeit
Ein Planungsrahmen für Nachhaltigkeit in unserem Beschaffungs- und Lieferkettengeschäft.

Dieser Fahrplan beschreibt geplante Maßnahmen, keine nachgewiesenen Ergebnisse. Termine und quantitative Ziele hängen von einer genehmigten Ausgangsbasis, Ressourcen und der Managementbewertung ab.
Nachhaltigkeit
Lieferantenidentität, Materialherkunft und relevante Verarbeitungswege erfassen. Risikobasierte Sorgfaltsprüfungen und nachvollziehbare Belege sollen Kundenanforderungen unterstützen.
Eine betriebliche Emissionsbasis aufbauen und relevante Wertschöpfungsquellen prüfen, insbesondere eingekaufte Werkstoffe und Transporte. Methode, Grenzen, Zeitraum und Datenqualität dokumentieren.
Nachweise zum Recyclinganteil, Materialausnutzung und rückgewinnbare Verpackungen auf technische Eignung prüfen. Alternativen bei gleichwertigen Leistungsanforderungen vergleichen.
Arbeitssicherheit, Arbeitsbedingungen und Geschäftsethik in Lieferantenprüfungen einbeziehen. Einen Meldeweg für Bedenken vorsehen und Korrekturmaßnahmen dokumentieren.
Verantwortlichkeiten für Datenerhebung und Managementbewertung festlegen. Fortschritte nur mit erklärbaren Nachweisen, Grenzen und Einschränkungen veröffentlichen.
Nachhaltigkeit
| Zeitraum ab Genehmigung | Maßnahme | Fortschrittsnachweis |
|---|---|---|
| 0–6 Monate | Grenzen und Verantwortlichkeiten festlegen; Beschaffung und Transporte erfassen; ein erstes Datenregister aufbauen. | Dokumentierter Basisansatz, Lieferantenübersicht und Liste der Datenlücken. |
| 6–18 Monate | Lieferantenprüfungen priorisieren; Produktdatenabfragen, Materialeffizienz und Sendungsbündelung erproben. | Abdeckung durch Lieferantennachweise, Pilotaufzeichnungen und einheitliche Kennzahlen. |
| 18–36 Monate | Ergebnisse mit der Basis vergleichen, geeignete Pilotmaßnahmen ausweiten und belastbare quantitative Ziele festlegen. | Vom Management geprüfter Fortschrittsbericht, aktualisierter Maßnahmenplan und offengelegte Einschränkungen. |
Nachhaltigkeit
| Vorgeschlagene Kennzahl | Definition |
|---|---|
| Abdeckung der Lieferantenprüfung | Anteil des Einkaufswerts mit dokumentierter, risikobasierter Lieferantenprüfung. |
| Produktdatenabdeckung | Massenanteil der eingekauften Werkstoffe mit nutzbaren Herkunfts-, Recycling- oder Emissionsnachweisen, getrennt nach Datentyp. |
| Transportleistung | Emissionen und Aktivität nach Verkehrsträger mit einheitlichen Grenzen und, soweit möglich, Tonnenkilometern. |
| Material- und Verpackungseffizienz | Rückgewinnung von Restmaterial und wiederverwendbare oder recyclingfähige Verpackungen in vereinbarten Pilotprogrammen verfolgen. |
Nachhaltigkeit
Geplant sind ein verantwortliches Mitglied der Geschäftsleitung sowie benannte Zuständige für Einkauf, Logistik und Datenqualität. Eine dokumentierte jährliche Bewertung soll Fortschritte und Maßnahmen prüfen.
Für die Klimabilanzierung orientiert sich der Plan an den Unternehmens- und Wertschöpfungsleitlinien des GHG Protocol. Unternehmensbilanzen und Produktfußabdrücke sind getrennt auszuweisen und nur bei vergleichbaren Grenzen und Methoden zu vergleichen.
Aussagen zu Zertifizierung, Recyclinganteil und geringeren Emissionen müssen Lieferant, Produkt, Zeitraum und Belege benennen. Dieser Fahrplan behauptet weder eine bestehende Zertifizierung noch Klimaneutralität oder bereits erreichte Emissionssenkungen.
Methodische Grundlagen
GHG Protocol — Corporate Standard GHG Protocol — Scope 3 StandardKontakt
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